Samstag, 1. April 2017

Donnerstag, 9. März 2017

Produkte: Eucerin AtopiControl Juckreiz Spray

Ein Spray, das den Juckreiz stoppt. Sofort. Wie genial, dachte ich, als ich es im Internet las. Und bis jetzt hatte ich mit Eucerin Produkte keine Probeleme. Also gekauft, abgewartet bis es juckte, drauf gesprüht.

Der Juckreiz lies nach. So drei Sekunden lang. Um dann schlimmer und stärker als zuvor wieder zu kommen. Argh. Mist.

Einmal ist kein Mal, deswegen habe ich es noch zwei Mal versucht. Gleiches Ergebnis. Weiß der Kuckuck warum ich so extrem auf dieses Produkt reagiere, aber es bringt mir nichts. Ich mag noch nicht einmal das Gefühl auf der Haut, irgendwie "klebrig".

Normalerweise würde ich sagen, jeder sollte es ausprobieren. Reagieren vielleicht nicht alle Neurodermitiker so heftig wie ich. Allerdings ist das Zeugs nicht billig: Ca. 6 € in den Online-Apotheken für 15ml. (Übrigens, es ist geruchlos!)

Vielleicht kann mein Mann es gebrauchen, wenn er wieder von Mücken zerstochen wird...
Für mich ist es leider nichts.



Anmerkung: Wie bereits erwähnt, erhalte ich weder Geld noch Produkte für meine Rezession. Meine Rezessionen stellen auch nur meine persönliche Meinung/Erfahrung dar.

Dienstag, 7. März 2017

Das Experiment: Omega 3 Fettsäuren

In dem Buch „Haut nah“ (später mehr zu diesem Buch) habe ich in einem sehr kurzen Abschnitt gelesen, dass Omega 3 Fettsäuren bei Neurodermitis helfen können. Besagte Kapseln bei Aldi gekauft und ausprobiert. Ehrlich gesagt war das ziemlich spontan, ich weiß nicht, ob es nicht bessere Möglichkeiten gibt Omega 3 einzunehmen. Egal. Jetzt nehme ich es schon zwei Wochen.

Sonntag, 5. März 2017

Neurodermitis? Selber Schuld!



Mein Gesicht ist rot geschwollen, juckt, die Haut ledrig verändert (Lichenifikation). Der Neurodermitisschub lässt sich nicht mehr verbergen, ich sehe zehn Jahre älter aus, als ich bin. (Mimimi). Das erste was mein gute Freundin sagt, als sie mich sieht: „Das ist bestimmt deine Psyche.“ 
„Wieso meine Psyche? Mir geht es doch gut! Kein Streß, kein Ärger im Job, keine Streitigkeiten weit und breit....“
„Du bist aber seit Tagen schlecht gelaunt.“
Yo, das stimmt. Die Laune ist im Keller. Ich erinnere, wenn doch nicht an Lepra, dann doch an die Krätze oder an sonstige unangenehmen Krankheiten. Die Menschen machen alle einen Schritt zur Seite, wenn sie mich sehen. Praktisch in einer Schlange, unpraktisch im normalen Leben. Dazu der Juckreiz, Schwellungen und Brennen. Das lässt die Laune schon mal in den Keller sinken.
Vielleicht sollte ich wirklich etwas für meine Psyche tun. Wie wohlmeinende, besserwisserische Freunde meiden....

Später bei meiner Oma: „Das wundert mich gar nicht Kind, dass Du einen neuen Schub hast. Lass doch mal das komische Zeug weg.“
„Das komische Zeug, welches komische Zeug?“
„Das, was Du immer so in Dich hineinstopfst. Den neumodischen Kram!“
„?“
„Olivenöl und so. In meiner Jugend gab es kein Olivenöl, da hatte auch keiner Neurodermitis“
Ach, wenn das so ist....

Beim Arzt: „Haben sie Haustiere?“
„Ja, eine alte Katze.“
Schnappatmung. Blau anlaufen im Gesicht (des Arztes): „Wie können sie nur! Das geht doch gar nicht! Katzenallergie, Alarm, Alarm!“
„Ich bin schon so oft auf Katzenhaare getestet worden und war noch nie allergisch. Wenn es sie beruhigt, wenn mein Kater nicht mehr da ist, werde ich mir zur Vorsicht auch kein neues Tier ins Haus holen. Aber meinen 19jährigen Kater gebe ich bestimmt nicht ab!“

Heilpraktikerin:
„Wurden sie als Kind geimpft?“
„ Klar, ich lasse mich noch jedes Jahr wegen dem Asthma gegen Grippe impfen....“
Wieder Schnappatmung. Wieder blaues anlaufen des Gesichtes: „Wie können Sie nur? Wissen Sie nicht, was sie von Impfungen alles bekommen können? Ihnen könnten auch elf Finger wachsen und Impfungen sind auch der Grund für Masturbation!*“ (Link: Imfungen führen zu Krebs und Masturbation)
„Was für ein Unsinn! Ich möchte aber nicht wieder eine Lungenentzündung bekommen, wie nach der letzten Grippe vor zehn Jahren! Danach ging es mir für Monate schlecht! Impfungen sind gut!“
„Nein, das sind die nicht.“
„Sie gehen mir gerade ganz gewaltig auf die Eier(stöcke)“

*

Donnerstag, 2. März 2017

Produkte: Linola Schutz-Balsam

Meine erste Produkt-Rezession soll eine nette werden.

Linola Schutz-Balsam

Eigentlich kein spezifisches Neurodermitis Produkt. Sondern ein atmungsaktiver Schutz-Balsam für empfindliche Hautpartien, die zum Wundsein neigen.

Irgendwie neige ich sehr zum Wundsein. Ich habe eine Stelle am Körper, die immer wund gescheuert ist. Ich habe es mit den üblichen Cremes für dieses Problem versucht. Diese Cremes sind problematisch, da sie keine Luft durchlassen. Und dadurch entsteht bei meiner empfindliche Haut Juckreiz und es verschlimmert sich. Genau diesen Effekt habe ich bei Linola nicht. Dazu ist Linola weder parfümiert (nur ein ganz kleiner Eigengeruch ist feststellbar), ohne Mineralfette und Silikone.  Ich vertrage es gut und die Druckstelle hat sich verbessert. (Leider noch nicht komplett ausgeheilt).

Das einzig merkwürdige ist, das sich die Salbe teilweise "absetzt", wenn ich sie aus der Tube drücke. Das machen normalerweise Salben, die schon länger offen sind. Diese Tube ist aber keine zwei Wochen offen. Vielleicht verzichtet Linola zur besseren Verträglichkeit auf Konservierungsstoffe? Eine andere Erklärung habe ich nicht.




Anmerkung:  Ich werde weder für diese Rezession bezahlt, noch bekomme ich Produkte zur Verfügung gestellt. Ich werde auch nicht immer nett sein....

Dienstag, 28. Februar 2017

Die Suche nach dem Auslöser oder kein Weizen mehr für mich


Bei den Ernährungsdocs (Homepage einer Sendung) gibt es eine Liste mit Lebensmitteln, die bei Neurodermitis negativ sein können. Der Rat geht dahin, alle diese Lebensmittel weg zu lassen und dann zu sehen, ob die Haut sich bessert. Ist die Haut wieder o.K., jedes Lebensmittel ausprobieren, ob die Haut Reaktionen zeigt.

Problem ist nur: Was soll ich noch essen, wenn ich alle diese Lebensmittel weg lasse? So eingeschränkt essen ist kaum vereinbar mit meinem Alltag. Außer ich verzichte mal einige Zeit ganz aufs Essen, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ist aber nicht wirklich eine Option. Also mache ich es andersherum. Ich suche mir ein allergieauslösendes Lebensmittel aus, das ich normalerweise täglich esse. Und lasse dieses mal für eine Woche konsequent weg. Mal schauen was so passiert. Hilft es nicht, kommt das nächste Lebensmittel an die Reihe. Der Anfang macht....der Weizen!

Klar, ich weiß auch, das die anderen genannten Lebensmittel bei mir allergieauslösend sein könnten. Im Verdacht habe ich Matjes, Thunfisch, Erdbeeren und (wahrscheinlich) auch Pommes rot/weiß. Doch diese Dinge esse ich extrem selten und im Moment gar nicht mehr um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Und es muss etwas sein, was ich oft, vielleicht sogar täglich esse. Dadurch schmälert sich die Liste auf drei Gruppen: Weizen, Gemüse (lt. Liste Knoblauch, Möhren, Sellerie, Auberginen) und Obst. 


Den Anfang habe ich extra auf die Zeit um Aschermittwoch gelegt. Karneval mit seinen Versuchungen und unregelmäßigen Essenzeiten sind vorbei. Getreide wird auch nicht mehr in flüssiger Form genossen. Und im Moment quakt sowieso jeder vom Fasten, da hänge ich mich mit meiner „Weizen-Diät“ einfach mal für eine Woche hinten dran!  

Montag, 27. Februar 2017

Die Lösung im Karneval

wenn das Gesicht knallrot entzündet ist, einfach das Kostüm in der passenden Farbe dazu wählen! Das hebt die ungesunde Gesichtsfarbe sozusagen auf. So wie ich in diesem Jahr:


Sonntag, 26. Februar 2017

Habe ich eine Allergie?


Die Frage aller Fragen. Früher war es so, dass ich bei jedem Neurodermitis-Anfall vom Hautarzt auf Allergien getestet wurde. Heraus kamen ziemliche Verrücktheiten. Mal war ich auf gar nix allergisch, ein anderes Mal reagierte ich sogar auf Wasser. Gebracht haben die Tests nix, bis ich sie ganz sein ließ.

Im Moment glaube ich aber, ich habe eine Allergie entwickelt. Nur gegen was? Tja, ein Arztbesuch könnte weiterhelfen. Doch da gibt es ein Problem. Neurodermitis, selbst wenn man den ganzen Körper zerkratzt und regelmäßig auf den dreifachen Umfang anschwillt, ist kein „Notfall“. Da wartet mal schon einige Wochen bis Monate auf einen Termin. Höhepunkt war ein Arzt, der Neurodermitikern gar keinen Termin gibt. Außer man ist Privatpatient. Ansonsten ist es unter seiner Würde sich mit solchen banalen Hauterkrankungen abzugeben. Ich habe schon überlegt, ob ich nicht Ärger bei der Krankenkasse machen soll wegen diesem Arzt. Habe es sein gelassen. Leider sehr oft schlechte Arzterfahrungen gemacht und mittlerweile keine Lust mehr mich dauernd zu beschweren. 


Irgendwie ätzend, aber ich muss jetzt herausfinden, ob ich eine Allergie habe und was es sein könnte. Da ich nicht bei Hautkontakt direkt reagiere, gehe ich mal von einer Lebensmittelallergie aus. Das ist nur eine Vermutung. Die nächsten Wochen werde ich hier einiges ausprobieren, Trial and Error sozusagen. Ich lade Euch ein, bei meinen Hautexperimenten teil zu nehmen.


Nachtrag:

Ich habe mich doch um einen Arzttermin gekümmert und diesen auch zeitnah bekommen. Das mimimi war wohl unnötig.